Inspirationen & Interviews

Im Interview: Deborah und Jérôme von „Mademoiselle No More“

v

Ich grüße euch, ihr Lieben! Um euch die Planung eurer Hochzeit so einfach wie möglich zu machen und viele hilfreiche Tipps und Ideen mit auf den Weg zu geben, haben wir einige wunderbare Hochzeitsblogs als tolle Inspirationsquelle für euch herausgesucht. In unserer Interviewreihe stellen wir euch in regelmäßigen Abständen die Menschen hinter diesen Blogs vor.

Heute werfen wir mal einen Blick hinüber in die Schweiz. Deborah und Jérôme betreiben dort den Blog Mademoiselle No More und verraten uns im Interview romantische Locations für Hochzeiten in der Schweiz und geben uns einen spannenden Einblick hinter die Kulissen ihres Blogs.

Wer steckt hinter Mademoiselle No More? Erzählt ein bisschen über euch.

Im Interview: Deborah und Jérôme von "Mademoiselle No More"Hinter Mademoiselle No More stecken die Schweizer Deborah und Jérôme, bereits seit zwölf Jahren ein Paar, aber erst seit zwei Jahren verheiratet. Deborah ist Nachrichten-Journalistin mit einer Leidenschaft für Hochzeiten. Jérôme ist als Marketing-Genie eher für das Praktische zuständig.

Wie seid ihr auf den Namen eures Blog gekommen?

Wir suchten nach einem Namen, der zu uns passt: International und originell. Deborah machte ein kleines Brainstorming, danach machten wir bei potentiellen Leserinnen mit Stil eine kleine Umfrage. So stand der Name relativ schnell fest.

Habt ihr auf eurer eigenen Hochzeit vieles selbst gemacht? Und wenn ja, woher hattet ihr die Ideen?

Weil wir viele Sachen nicht genau so kaufen konnten (oder sie nicht in unser Budget passten), machten wir vieles selber – etwa den Sitzplan, die Tüten für die Blütenblätter, die Tischnummern oder die Gläser für die Teelichter. Deborah arbeitete viel mit Pinterest, stellte sich Inspirationboards zusammen. Jérôme durfte das finale Okay geben.

Gibt es in der Schweiz einen besonderen Brauch der auf keiner Hochzeit fehlen darf?

Einen Apero nach der Zeremonie. In Deutschland wird am Nachmittag oft Kaffee und Kuchen geboten, in der Schweiz sind es Prosecco und salzige Häppchen.

Was war das schönste Gastgeschenk, dass ihr auf einer Hochzeit bekommen habt?

Wir wünschten uns hauptsächlich Geld für unsere Flitterwochen – und waren von der Grosszügigkeit unserer Gäste positiv überrascht. Eines der schönsten Geschenke bekam Deborah schon im Vorfeld der Hochzeit – ihre Patentante gab ihr spontan 1000.- für ihr Brautkleid (das etwas über dem Budget war).

Eure Top 5 Liste der romantischsten Orte in der Schweiz? Für Hochzeiten oder Flitterwochen.

  • 1. Lavaux: Das Weinbaugebiet zwischen Lausanne und Montreux am Genfersee. In Vevey gibt es etwa das Hotel Trois Couronnes, das wunderschöne Hochzeiten ausrichtet.
  • 2. Lenk im Simmental: Eine Traumdestination im Berner Oberland. Rustikal, aber trotzdem gastronomisch hochklassig heiraten im Restaurant Büehlberg au 1600 Metern Höhe.
  • 3. Lenzerheide: Das Berggebiet für Sommer- und Winterhochzeiten. Von Zürich ist der Ort innerhalb von 1,5 Stunden erreichbar.
  • 4. Zürich: Von Industrie-Chic (Giesserei, Rüsterei), über ein Treibhaus (Giardino Verde) bis zum Luxushotel (Dolder Grand) bietet die Stadt eine Vielzahl an Hochzeitslocations.
  • 5. Zugersee: Geheiratet werden kann etwa in der Vilette in Cham, einer altherrschaftlichen Villa mit Rosengarten. Wer seine Gäste danach verwöhnen möchte, kann sie zu einer Schifffahrt einladen.

Was beschäftigt euch wenn ihr einmal nicht an eurem Blog arbeitet?

Wir reisen gerne und sind viel draussen in der Natur. Ab September haben wir zudem ein neues Projekt: Unsere Tochter!

Liebe ist …

Den anderen so zu akzeptieren, wie er ist und ihn bei all seinen Träumen zu unterstützen.

Was würdet ihr in 20 Jahren der Deborah und Jerome von heute raten?

Bleibt entspannt, auch wenn mal etwas nicht so läuft, wie es gerade sollte. Am Ende kommt alles gut.

 

Vielen lieben Dank für das spannende Interview und viel Glück für eure kleine Familie!